pro Ruhrgebiet
Die über 350 Mitgliedsunternehmen aus allen Branchen und die persönlichen Mitglieder fühlen sich dem Ruhrgebiet verbunden und übernehmen Verantwortung für
diese bedeutende europäische Region. Mit dieser Unterstützung realisiert Informieren Sie sich hier über den Aufbau und die Struktur von AktuellesHochkarätige Jury entscheidet über denDie Jury " Bürger des Ruhrgebiets 2012“ konstituierte sichHelmut an de Meulen, Vorsitzender pro Ruhrgebiet, Geschäftsführender Gesellschafter MATERNA Information & Communications Prof. Dr. Harro Bode, Vorstandsvorsitzender Ruhrverband, stellv. Vorsitzender pro Ruhrgebiet e.V. Michael Breuer, Präsident Rheinischer Sparkassen- und Giroverband Ulrich Feldhoff, Ehrenpräsident Kanu-Weltverband und Deutscher Kanuverband, „Bürger des Ruhrgebiets 2002“ Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und Vorsitzende Trägerverein Ruhrolympiade e.V. Dr. Ute Günther, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied pro Ruhrgebiet e.V. Rainer Ruth, Vorsitzender Jugendausschuss der Sportjugend NRW im LandesSportBund NRW e.V und Vizepräsident des Westdeutschen Tischtennis Verbandes Prof. Dr. Werner Schmidt, Sportwissenschaft und Sportpädagogik Universität Essen/ Duisburg Dr. Claus Stauder, Ehrenpräsident Deutscher Tennisbund, Gesellschafter Privatbrauerei Stauder
Bürger des Ruhrgebiets 2012 gesucht!Sie kennen einen jungen Trainer, der kleine Kicker mit pfiffigen Methoden an den Ball führt? Oder eine Nachbarin, die ehrenamtlich mit behinderten Kindern spielerische Bewegungen einübt? Oder einen ehemaligen Profi, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder von seinem Sport zu begeistern? Dann sollten Sie uns diesen Menschen unbedingt als „Bürger des Ruhrgebiets“ vorschlagen. Denn Kinder für Bewegung zu begeistern, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wer Spaß am Sport hat, kann und sollte ihn auch weitergeben. Ab sofort nimmt der Verein pro Ruhrgebiet Vorschläge per Mail entgegen, Einsendeschluss ist der 29. Februar 2012. Aus allen Vorschlägen wählt eine prominent besetzte Jury den „Bürger des Ruhrgebiets 2012“ aus. Den Ausschreibungstext finden Sie im Dateianhang. Kontakt: Verein pro Ruhrgebiet, Semperstraße 51, Christine Schwab, 45138 Essen Telefon: 0201/89415-23, Fax: 0201/89415-10 E-Mail: schwab@proruhrgebiet.de, Internet: www.proruhrgebiet.de
Ausschreibung Bürger des Ruhrgebiets 2012.pdf Pressemitteilung Bürger des Ruhrgebiets 2012.doc 31. Januar 2012 Dialogveranstaltung "Der Brief in Zeiten des Hightech" in DortmundGemeinsam mit unserem Mitgliedsunternehmen Deutsche Post AG laden wir herzlich ein zur pro Ruhrgebiet Dialogveranstaltung Vom Aussterben bedroht oder ewig jung und am Puls der Zeit? Der Brief in Zeiten des Hightech Dienstag, 31. Januar 2012, 18.00 Uhr, Briefzentrum Dortmund, Revierstraße Exklusiv für unsere Gäste öffnet die Deutsche Post die Türen ihres Dortmunder Briefzentrums und gewährt Einblick in die „Brieffabrik“. Erleben Sie vor Ort, welchen Weg Ihr Brief von Dortmund in die Welt nimmt. Die aufwändige und ausgeklügelte Verteiltechnik ist führend in Europa. Nach dem Blick hinter die Kulissen der klassischen Postwelt stellen wir Ihnen den E-Postbrief, die digitale Variante des uns vertrauten Schriftwechsels vor und zeigen, wie er die Vorteile der elektronischen Welt nutzt. Weitere Details und die Anmeldung finden Sie in der angefügten pdf-Einladung. Einladung 31 01 2012 Die klassische und digitale Postwelt.pdf ARENA RUHR Dezember 2011Fotowettbewerb Strukturwandel im Ruhrgebiet auf www.hotspotruhr.de vom 1.10.2011 bis zum 31.05.2012Das Filmportal www.hotspotruhr.de des Vereins pro Ruhrgebiet e.V. ruft zum Fotowettbewerb des Verbandes der Bürger- und Heimatvereine im Ruhrgebiet e.V. auf. Bis zum 31. Mai 2012 , 24:00 Uhr, können dort Fotos für den Wettbewerb hochgeladen werden. Die Jury bilden die Nutzer des Portals. Sie bewerten die Bilder mit einem bis zu fünf Sternen. Den Gewinnern winken Preise von 400 bis 100 €. Der Sonderpreis des Vereins pro Ruhrgebiet ist mit 200€ dotiert.
Fotowettbewerb Ruhrgebietsverband 1.10.2011.pdf 1. FrühstückvorOrt am 20. Januar 2012 - hier Präsentation anfordern!
Die erste pro Ruhrgebiet Veranstaltung im neuen Jahr war ein morgendliches Treffen in unserer Reihe „FrühstückvorOrt“. „Tue Gutes und rede darüber“
Freitag, 20. Januar 2012 von 8.30 - 10.00 Uhr
Wenn Sie an der Präsentation interessiert sind, bitte kurze Mail an: schwab@proruhrgebiet.de EINLADUNG_ FrühstückvorOrt 20. Januar 2012.pdf Nachruf Hans-Joachim FrühNachruf Hans-Joachim Früh, Vorstandsmitglied pro Ruhrgebiet e.V.
pro Ruhrgebiet trauert um Hans-Joachim Früh, der am 13. November 2011 durch einen tragischen Unfall verstorben ist. Seit 2004 war Hans-Joachim Früh Mitglied des Vorstands von pro Ruhrgebiet. Wir haben ihn als einen engagierten, überzeugten und motivierenden Protagonisten des Ruhrgebiets kennengelernt. Mit seiner strategischen Kompetenz und seiner Begeisterung für diese Region hat er der Arbeit von pro Ruhrgebiet wichtige Impulse gegeben. Seine Offenheit, seine Geradlinigkeit, sein Mut, Positionen zu beziehen und mit konstruktivem Rat zu unterstützen, prägten sein Wirken. pro Ruhrgebiet wird Herrn Hans-Joachim Früh in ehrenvoller Erinnerung behalten.
Helmut an de Meulen
Dr. Ute Günther
Prof. Harro Bode - seit über 20 Jahren aktiv bei pro RuhrgebietProf. Harro Bode - seit über 20 Jahren aktiv bei pro Ruhrgebiet
Professor Bode, stellvertretender Vorsitzender des Vereins pro Ruhrgebiet, ist seit dem 25. August 1989 Mitglied im Verein pro Ruhrgebiet und gestaltet bereits seit über 20 Jahren dessen Arbeit aktiv mit: Zunächst von 1990 bis 2006 als Beisitzer im Vorstand und seit Anfang 2007 als 1. Stellvertretender Vorsitzender. Welche Motivation ihn zu diesem nachhaltigen Engagement über die vielen Jahre bis heute antreibt verdeutlicht nachstehendes Interview:
1. Als stellv. Vorsitzender gestalten Sie die Arbeit des Vereins maßgeblich mit - welche Ziele verfolgen Sie in Ihrer Funktion? Prof. H. Bode: Letztlich geht es darum, das Ruhrgebiet wirtschaftlich voranzubringen, um einerseits vorhandene Defizite bei Infrastruktur abzubauen und andererseits das regionale Selbstbewusstsein seiner Bewohner zu stärken. Die Menschen des Ruhrgebiets sind in ihrer Mehrheit sehr zupackend, unprätentiös und weisen eine liberale Gesinnung auf, mit der sie relativ vorurteilsfrei Menschen aus anderen Regionen und Kulturen begegnen. Auch wenn sie von Haus aus über ein gesundes Selbstvertrauen verfügen, so signalisiert die geringe Beachtung, die das Ruhrgebiet in der Wahrnehmung von In- und Ausland erfährt, dass sich die Menschen des Ruhrgebiets mit einer vergleichsweise geringeren Wertschätzung von draußen auseinandersetzen müssen.
Hier gilt es, die Randbedingungen mittelfristig anders zu setzen und über einen erfolgreichen Strukturwandel Fakten zu schaffen, die Bürgersinn und Bürgerstolz verstärken, ohne dabei gleichzeitig in kleingeistiges Konkurrenz- und Abgrenzungsdenken gegenüber anderen Regionen zu verfallen. 2. Was sind Ihre persönlichen Beweggründe für Ihr Engagement im Verein? Prof. H. Bode: Ich lebe und arbeite im Ruhrgebiet, in dem ich auch aufgewachsen und in das ich nach längeren Jahren der Abwesenheit zurückgekehrt bin. Das Ruhrgebiet ist aus ganz unterschiedlichen Gründen gegenüber vielen anderen städtischen Regionen in Deutschland benachteiligt. Beispiele für diese Schlechterstellung sind neben der angespannten Lage bei den Kommunalfinanzen die überdurchschnittlich hohe Arbeitslosenquote oder die vergleichsweise schlechte Infrastruktur bezüglich des öffentlichen Nahverkehrs. Aus architektonischer Sicht ist das Ruhrgebiet arm an historischer Bausubstanz, weil seine Städte zum einen nie Residenzstädte deutscher Fürsten gewesen sind und vereinzelte mittelalterliche und spätere historische Bausubstanz entweder der Montanindustrie wich oder in den Weltkriegen zerstört wurde. Es gibt also Gründe genug, sich für eine Verbesserung der Situation im Ruhrgebiet einzusetzen.
3. Was bedeutet für Sie das Ruhrgebiet? Prof. H. Bode: Es ist für mich meine Heimat und somit etwas, was die meisten Menschen zu lieben pflegen. Das Wasserwirtschaftsunternehmen Ruhrverband, für das ich verantwortlich bin, sorgt seit vielen Jahrzehnten u. a. durch entsprechende Rohwasserbereitstellung für eine problemlose Trinkwasserversorgung der Menschen im Ruhrgebiet. Daneben dienen unsere Talsperren im Sauerland und Seen wie Kettwiger Stausee, Baldeneysee, Kemnader See, Hengstey- und Harkortsee den Menschen zur Naherholung. Es erzeugt tiefe Befriedigung, sich für das Wohlergehen der Menschen im Ruhrgebiet einsetzen zu dürfen. ProfBode-Interview.pdf Präsentationen der Innoviale Ruhr
Zum dritten Mal holte der Verein pro Ruhrgebiet den Begriff „Innovation“ aus der Theorie in die unternehmerische Praxis: Die „Innoviale Ruhr“ zeigte, wie sich kreative Prozesse und Entwicklungen in kleinen und mittleren Unternehmen managen und umsetzen lassen. Das Schwerpunktthema der diesjährigen „Innoviale Ruhr“ lautete: „Wie aus Innovationen Gewinne werden“. Erfolgreiches Innovationsmanagement muss eine klare Ausrichtung auf profitable Suchfelder haben, ansonsten werden unendlich viele Ressourcen verschwendet, ohne dass Unternehmen irgendetwas gewinnen“ beschrieb der Vorsitzende von pro Ruhrgebiet Helmut an de Meulen in seiner Begrüßungsrede. Auf Einladung des Vereins pro Ruhrgebiet mit dem Mitgliedsunternehmen WILO SE stellten erfolgreiche Unternehmer ihre Lösungen vor, berichteten aus dem unternehmerischen Alltag und präsentieren best-practice Beispiele. „Netzwerke schaffen Innovationen. Innovationen determinieren profitables Wachstum. Die „Innoviale Ruhr“ hat ein excellentes Forum zum Netzwerken gegeben“ so auch die Meinung von Oliver Hermes, Vorstandsvorsitzender der WILO SE nach dem erfolgreichen Abschluss der Veranstaltung.Hier Können Sie folgende Vorträge der Referenten der Innoviale Ruhr am 13. Dezember 2011 im Dortmunder „U“ anfordern! Bitte kurze Mail an schwab@proruhrgebiet.de mit Angabe der Vortragsnummer. 1) Die Kunst Innovationen zu managen Dr. Kai Engel, Vice President A.T. Kearney, Leiter des europäischen Competence Teams "Innovation und Complexity Management", Initiator des Wettbewerbs „Best Innovator“ 2) „Machen statt reden“: Die QIAGEN Wachstumsstory vom Start-up im Rahmen einer Ausgründung aus der Universität Düsseldorf zum Weltmarktführer Prof. Dr. Detlev Riesner, emeritierter Professor für Physikalische Biologie der Heinrich Heine Universität in Düsseldorf, Aufsichtsratsvorsitzender QIAGEN 3)QIAGEN – die lernende Organisation Dr. Ulrich Schriek, Senior Vice President of Corporate Business Development, QIAGEN GmbH, “Best Innovator 2010 / 2011” Wie Ruhrgebietsunternehmer ihre Innovationsprozesse managen 4) Prof. Dipl.-Ing. Eckhard Gerber, Inhaber Gerber Architekten, Hamburg, Dortmund, Riad Gerber Architekten – das größte Architekturbüro im Ruhrgebiet – Gewinner des Internationalen Wettbewerbs zur Sanierung und Umnutzung des Dortmunder „U“, pro Ruhrgebiet Mitgliedsunternehmen. 5) Helmut an de Meulen, Geschäftsführender Gesellschafter MATERNA GmbH Information & Communications, Dortmund MATERNA, führendes softwarehaus der Informations- und Kommunikationstechnologie, als Ausgründung aus der Universität Dortmund gestartet, ist das Unternehmen inzwischen einer der größten private Arbeitgeber der Stadt Dortmund, pro Ruhrgebiet Mitgliedsunternehmen. Marktführer von morgen am Standort Ruhr: Erfolgreiche Start-ups zeigen ihre Innovationen, um Netzwerke zu knüpfen 6) Andreas Strauß, Geschäftsführer ILIAS-medical GmbH, Bochum 7) Dr. Marion Kauth, Geschäftsführerin Protectimmun GmbH, Gelsenkirchen 8) Tobias Raschke, Geschäftsführer clicks4charity, Dortmund
Bürgerschaftliche Initiative RuhrStadt konstituierte sich als ArbeitsgemeinschaftNach der Konstituierung der „Bürgerschaftliche Initiative RuhrStadt“ zählt die Arbeitsgemeinschaft bei pro Ruhrgebiet 90 bekennende RuhrStadtbürger , die die RuhrStadt Bürgererklärung unterzeichnet und sich bereit erklärt haben, einen RuhrStadtBürgerbeitrag in Höhe von jährlich 12 Euro zu zahlen. Zur Durchsetzung der Ziele bedarf die Initiative vieler aktiver, bekennender RuhrStadt Bürger, die die Initiative fördern und fordern, damit sie noch mehr Gehör und Verbreitung findet. Am Montag, dem 10.10.2011 traf sich der Sprecherkreis der Bürgerschaftlichen Initiative mit Vertretern der Fraktionen im RVR. Neben einem Meinungsaustausch ging es den RuhrStadtvertretern vor allen Dingen um die Weiterleitung ihrer Forderungen nach einer Direktwahl von Ruhrparlament und Ruhrpräsident, die Einrichtung einer zweiten Beschlusskammer für die Hauptverwaltungsbeamten der beteiligten Städte und direkte Beteiligung am Gemeindefinanzausgleich des Landes. Die Bürgerschaftliche Initiative RuhrStadt will zunächst die Stärkung des Regionalverbandes Ruhr In Zuständigkeit, Ausstattung und Legitimation durch die Direktwahl. Es gilt die Zusammenarbeit im Ruhrgebiet zu stärken und sich der gemeinsamen Stärke nach Innen und Außen bewusst zu werden. Mit diesem Anliegen hat die Initiative bei den teilnehmenden Fraktionen von CDU, Grünen FDP und Linken volle Zustimmung erhalten.Mit der SPD-Fraktion findet der Gesprächstermin in Kürze statt. Wenn auch Sie aktiver RuhrStadt-Bürger werden wollen ist das ganz unkompliziert möglich. Unter www.ruhr-stadt.de steht die RuhrStadt Bürgererklärung zum Download bereit.
Denkschrift RuhrAm 5. November 2008 haben rund 400 Bürgerinnen und Bürger symbolisch die RuhrStadt gegründet und den „Aufruf Ruhr" unterschrieben. Inzwischen sind viele hinzugekommen, und die überparteiliche Bürgerschaftliche Initiative RuhrStadt hat eine ausführliche Denkschrift erstellt. Mit dieser Denkschrift werden, vor den anstehenden Landtagswahlen, konkrete Forderungen gegenüber dem Land NRW, dem Regionalverband Ruhr und den Städten des Ruhrgebiets erhoben, um eine bessere Zukunft zu gestalten. DenkschriftRuhrstadtDruckfassung.pdf FAQs zur RuhrStadtAntworten auf häufig gestellte kritische Fragen zu RuhrStadt
1. Führt die RuhrStadt nicht zu einem Moloch von Stadt, der völlig unübersichtlich und bürgerunfreundlich ist? Die bisherigen 53 Städte und ihre Bürgerdienste bleiben erhalten. Allerdings kann man sicher einige Aufgabenbereiche, mit denen der Bürger nichts zu tun hat, vereinfachen und Kosten reduzieren. Das gilt zum Beispiel für die Informationstechnologie oder die Katasterverwaltung. Außerdem werden die Bürger zunehmend online mit ihrer Stadt Kontakt aufnehmen wollen. Auch die Internet-Dienste und Online-Formulare müssen nicht 53mal neu erfunden werden. 2. Werden die Kosten für die Bürger nicht höher und müssen dann Gewerbe- und Grundsteuern sowie kommunale Gebühren steigen? Nein, im Gegenteil. Zurzeit jetzt kämpfen viele Städte im Ruhrgebiet mit der blanken Finanznot. Das wird zwar nicht über Nacht durch RuhrStadt anders werden. Aber RuhrStadt ist eine große Chance, Aufgaben gleichzeitig bürgernah und kosteneffizient wahrzunehmen und zu vermeiden, dass bald nachts die Lichter ausgehen. 3. Wie soll das überhaupt gehen, eine RuhrStadt und daneben 53 Städte? Dass es rechtlich geht, hat das sog. Aachen-Gesetz gezeigt, das insoweit (nur insoweit, weil RuhrStadt eine ganz andere Dimension hat) Vorbild sein kann. Die Aufgaben der vier Kreise Aufgaben gingen überwiegend auf die bisherigen kreisangehörigen Städte (bürgernäher!) über. Die restlichen Kreisaufgaben würden von Ruhrstadt wahrgenommen ebenso wie einzelne gesetzliche Aufgaben der elf kreisfreien Städte. 4. Was bedeutet das: Ruhrstadt als „Stadt der Städte" Die RuhrStadt tritt als Stadt neben die vorhandenen Städte. Sie werden also nicht aufgelöst, sondern bleiben bestehen. RuhrStadt ist damit einem Städteverband, wie z.B. dem jetzigen Regionalverband sehr ähnlich, hat aber doch Stadtcharakter, weil ihre Repräsentanten direkt gewählt sind und weil ihre Selbstverwaltungsaufgaben über die eines Kreises hinausgehen. Insofern wird mit RuhrStadt eine neuartige Struktur geschaffen. Wichtig ist: Ruhrstadt muss als RuhrStadt anders als Kreise und der RVR auf der Landkarte erscheinen, damit die Einheit auch von außen wahrgenommen wird. 5. Haben wir dann neben den Städten und dem Regionalverband Ruhr noch die RuhrStadt? Der RVR geht in RuhrStadt völlig auf. RuhrStadt ist die kommunale Nachfolgegebietskörperschaft für den RVR und übernimmt ihn mit Rechten und Pflichten. 6. Was unterscheidet dann die RuhrStadt vom jetzigen Regionalverband Ruhr? Es ist weniger der Aufgabenzuschnitt, der gegenüber den einzelnen Städten nur geringfügig erweitert werden muss. Denn durch die Neuformulierung der Aufgaben bei der Umwandlung des Regionalverbands Ruhrgebiet in den Kommunalverband Ruhr im Jahre 2004 und dem neuerlichen Übergang der Regionalplanung und der Aufgaben des Regionalrats hat der RVR deutlich an Aufgabengewicht gewonnen. Entscheidend ist vielmehr, dass Ruhrstadt eine direkt gewählte Volksvertretung und und einen direkt gewählten Ersten Bürgermeister erhält. Dadurch werden die gemeinsamen RuhrStadt Belange viel stärker vertreten werden können. Der gewählte Repräsentant kann das Gewicht von 5 Mio Einwohner viel besser ausspielen als es 53 Bürgermeister und Oberbürgermeister oder der Regionaldirektor des RVR können. 7. Wäre es nicht besser, die Städte an der Ruhr würden stärker miteinander kooperieren, dann braucht man keine RuhrStadt mehr? Mehr Kooperation ist selbstverständlich notwendig. Ohne ein gemeinsames Dach, das die Kooperation koordiniert und einzelne auch dazu zwingt, gibt einen Flickenteppich von unterschiedlichsten Kooperationsformen auf unterschiedlichsten Feldern und mit unterschiedlichsten Partnern. Das ist bereits jetzt zu erkennen. Außerdem reicht bei einigen Aufgaben, die überörtlicher und regionaler Natur sind, die Kooperation nicht aus. Hier muss eine einheitliche Aufgabenwahrnehmung gefunden werden. Und Kooperation löst nicht das Problem, dass das politische Gewicht der 5 Mio Einwohner nicht in die Waagschale geworfen werden kann. 8. Was passiert mit den drei Regierungspräsidenten und den zwei Landschaftsverbänden, die sich zurzeit das Ruhrgebiet teilen? Diese Aufspaltung des Ruhrgebiets ist sicher unglücklich. Insofern sind Pläne, eine Verwaltungsreform durchzuführen, zu begrüßen. Die Bildung von RuhrStadt ist davon jedoch nicht abhängig, denn Ruhrstadt ist ausschließlich kommunaler Natur mit selbst gewähltem Ersten Bürgermeister und selbst gewähltem RuhrStadt Parlament. Die Regierungspräsidenten sind dagegen staatliche Verwaltungseinheiten, die Aufgaben des Landes vollziehen. Durch den Übergang der Aufgaben der Regionalplanung und des Regionalrats für das Ruhrgebiet auf den RVR haben sich bezüglich der Regierungspräsidenten die Probleme sogar ein wenig entspannt. Die Aufsicht für den RVR liegt bereits heute bei der Landesregierung, das kann für RuhrStadt so bleiben. Auch die Landschaftsverbände, die Reste der preußischen Provinzialverwaltung sind, bleiben prinzipiell von der Bildung von RuhrStadt unberührt. Im kulturellen Bereich sollte allerdings eine Abgrenzung z.B. bei den Museen der Industriekultur erfolgen. 9. Geht in der RuhrStadt nicht die kulturelle Vielfalt verloren? Nein, im Gegenteil. RuhrStadt ist nur für gemeinsame, über die örtlichen kulturellen Projekte hinausgehende Kulturaufgaben zuständig. Die Kulturhauptstadt Ruhr.2010 zeigt, wie es gemacht wird. Ausgehend davon kann bei bestimmten Themen eine stärkere Kooperation der kulturellen Einrichtungen auch Schließungen vermeiden, die sonst notwendig wären. Die Ruhrmuseen machen es gerade mit einem großen Gemeinschaftsprojekt vor. Ohne das gemeinsame Dach von RuhrStadt wird eine solche intensive Zusammenarbeit auf Dauer aber nicht erreicht werden können. RuhrStadt kann auch besser drauf hinwirken, dass die einzelnen kulturellen Einrichtungen durch eine bessere Abstimmung ein stärkeres Profil gewinnen und damit über die nähere Umgebung hinaus wahrgenommen werden. 10. Wir sprechen von RuhrStadt, Metropole Ruhr und Metropolregion Ruhr. Beißt sich das nicht? RuhrStadt bezieht sich auf die kommunale Verfasstheit und könnte der Name dieser aus dem RVR hervorgehenden kommunalen Einheit sein. Metropole Ruhr ist dagegen ein Begriff der der aus dem planerisch-sozialwissenschaftlichen Bereich kommt und der auf die Metropolenfunktion einer Agglomeration für das Umland hinweist. Metropolregion ist ein Begriff aus der Raumordnung. Die Ministerkonferenz für Raumordnung hat 2006 11 Europäische Metropolregionen festgelegt; RuhrStadt gehört danach zur Metropolregion Rhein-Ruhr. 11. Kann es im Landtag NRW überhaupt eine Mehrheit für die RuhrStadt geben? RuhrStadt richtet sich nicht gegen andere Landesteile von NRW. Vielmehr geht es darum, eine polische Einheit zu schaffen, die auf Dauer betrachtet nicht mehr am Tropf des Landes hängen muss, sondern aus eigener Kraft die Zukunft in die Handnehmen kann. Das muss den politischen Vertretern der anderen Landesteile klar gemacht werden. 12. Die Politiker an der Ruhr wollen doch selbst keine RuhrStadt. Sonst hätten sich die Oberbürgermeister doch schon längst dafür einsetzen können. Jeder macht doch nach wie vor seine Kirchturmpolitik. Da ist leider etwas dran. Offensichtlich spielt eine Rolle, dass die Kommunalpolitiker ausschließlich für ihre jeweilige Stadt als Verantwortliche gewählt sind. Da gönnt man sich leicht mal gegenseitig nichts. Allerdings wird die Finanznot die Städte zu mehr Gemeinsamkeit zwingen. Und weil sich die Politiker so schwer tun, hat sich ja die Bürgerschaftliche Initiative RuhrStadt gebildet. Der Druck kommt jetzt von unten. Das ist das Neue. Dr. Roland Kirchhof FAQs zur RuhrStadt.pdf Initiative "Ruhrgebiet gegen den Schlaganfall"
Der Verein pro Ruhrgbiet beteiligt sich an der Kampage „Ruhrgebiet gegen den Schlaganfall“ die am 2. Mai 2011 startete. Ziel der Gesundheitsinitiative ist es, die Bevölkerung über Anzeichen und Symptome eines Schlaganfalls zu informieren, die Notwendigkeit rechtzeitigen Handelns aufzuzeigen, sowie die Möglichkeiten einer Prävention zu unterstreichen.
pro Ruhrgebiet wird diese Thematik im Rahmen einer Veranstaltung noch einmal separat behandeln im März 2012. |

