20107. September 2010: 9. Verkehrsgipfel Ruhr9. Verkehrsgipfel Ruhr“ „Die Zukunft der Mobilität hat schon begonnen - Innovative
Sehr geehrte Damen und Herren! Mobilität muss neu gedacht werden. Nicht nur der Öffentliche Personennahverkehr muss anders werden („Konzept 10-10-60“ des letzten Verkehrsgipfels 2009). Auch der Individualverkehr muss und wird sich wandeln. Dafür ist die Metropole Ruhr das beste Laboratorium. Das Spannende ist: Wir sind schon mitten drin im Wandel. Das möchte pro Ruhrgebiet Ihnen beim 9. Verkehrsgipfel Ruhr an drei hochaktuellen Praxisbeispielen zeigen und beweisen - und mit Ihnen diskutieren, wo die Zukunft hingeht und wie wir an der Ruhr Innovationstreiber sein können.
Und natürlich stehen anschließend die Fahrzeuge zum Bestaunen bereit und werden die Systeme am Fahrzeug de-monstriert. Weitere Informationen finden Sie in der Einladung (pdf-Datei siehe unten).
![]() Einladung.pdf 1. September 2010: Workshop " Der Demographische Wandel ist da – als Unternehmen konkret reagieren?"Der Demographische Wandel ist im Unternehmen angekommen – wie muss das Unternehmen darauf reagieren? Wie sieht die Struktur in wenigen Jahren aus? Und welche Veränderungen müssen am Arbeitsplatz oder am Anforderungsprofil vorgenommen werden, um Leistungen älterer Mitarbeiter abrufen zu können? Hilfestellungen bei diesen Fragen gibt ein Workshop, den die Agentur für Arbeit Essen in Kooperation mit pro Ruhrgebiet am Mittwoch, 1. September 2010, 10:00 bis 12:00 Uhr im Gebäude der Agentur für Arbeit Essen, Berliner Platz 10, 45127 Essen Anlage Internet.doc 31. August 2009 Unternehmensgalerie RUHR.2010 – Kunst aus RuhrunternehmenZiele, Konzept und Stand der VorbereitungDie Ausstellung „Unternehmensgalerie Ruhr.2010" soll die Bedeutung der Kultur für die Wirtschaft und umgekehrt in besonderer Weise versinnbildlichen. Es geht nicht nur darum, dass Wirtschaft sich für die Projekte der Kulturhauptstadt engagiert, vielmehr sind es die Unternehmen an der Ruhr selbst, die kulturell agieren. Denn zum kulturellen Prozess gehören nicht nur die Kulturschaffenden, also die Künstler selbst, sondern genauso diejenigen, die der Kunst durch den Ankauf von Kunst im unmittelbaren und im übertragenen Sinn Wert beimessen. Die Ausstellung „Unternehmensgalerie Ruhr.2010" ist daher das Kulturhauptstadtprojekt, bei dem sich die Wirtschaft an der Ruhr selbst präsentiert. Die Kulturhauptstadt ist ein wichtiger Meilenstein bei der Metropolenwerdung, Sie muss auch aus diesem Grund ein Erfolg werden. was im Interesse vor allem auch der Unternehmen liegt. Zu diesem Erfolg können Ruhr-Unternehmen mit der Teilnahme an der Ausstellung unmittelbar beitragen. Deswegen ist es, durchaus legitim, wenn wir auch ein wenig an die Moral appellieren und sagen, dabei zu sein, ist für Unternehmen, die über Kunstwerke von Rang verfügen, eine Ehrensache. Stärkung des Images Die Mitwirkung an dieser Kunstwerkeschau ist darüber hinaus aber auch ein Beitrag zur Stärkung des Images der Ruhrwirtschaft. Nicht nur das Ruhrgebiet, auch die Unternehmen an der Ruhr haben ein Imageproblem. Die Vorstellung von dem, was unter Ruhrwirtschaft zu verstehen ist, schwankt – mag dies auch völlig ungerechtfertigt sein - zwischen Traditionsverhaftung und unzureichender Neuorientierung. Die Variationsbreite der tatsächlich längst stattgefundenen Veränderungen findet im Image noch nicht ausreichend Niederschlag. Die Wirtschaft als Partner von Kultur, als Mäzen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, das ist eine Kombination, die geeignet ist, diesem Image eine andere Farbe zu verleihen. Wichtig dabei ist: nicht einzelne Unternehmen können dies erreichen, es muss schon eine repräsentative Anzahl sein, um den Verdacht der Singularität aufzubrechen. Die Mitwirkung an der Ausstellung hat aber auch positive Auswirkungen auf Image und Corporate Identity der einzelnen Unternehmen. Intern bietet sie Chancen für die Verbundenheit der eigenen Mitarbeiter mit dem Unternehmen. Deswegen kann und sollte die die Schau dafür genutzt werden, dass sie von möglichst vielen Unternehmensangehörigen mit ihren Familien besucht wird. Sie sollte durch Berichte in Mitarbeiter- und Kundenzeitungen Bestandteil der internen Unternehmenskommunikation sein. Unter dem Blickwinkel der Betrachtung von außen wird die Ausstellung imageprägend wirken. Die Namen der beteiligten Unternehmen werden untrennbar mit der Kulturhauptstadt RUHR.2010 verknüpft werden, sie werden in den Medien und in den Köpfen der Menschen "dazugehören". Neben der Regionalpresse wird die Schau auch in der überregionalen Presse ihren Niederschlag finden. Die Ausstellung eignet sich schließlich auch sehr gut für die Kontaktpflege mit Kunden und Geschäftspartnern, indem zum Beispiel Führungen mit einem anschließenden Empfang organisiert werden. Katalog Eine wichtige Rolle wird der Ausstellungskatalog spielen. Er ist im Rahmen der Kostenkalkulation der größte Kostenfaktor, denn der Katalog muss nach Qualität und Ausstattung überzeugend gestaltet sein. Unsere Absicht ist, jedes an der Ausstellung beteiligte Unternehmen mit seiner Sammlungsphilosophie und seinen Sammelschwerpunkten vorzustellen. Und natürlich wird jedes Kunstobjekt farbig wiedergegeben sein. Kataloge überdauern den begrenzten Zeitraum einer Ausstellung und bieten damit jederzeit eine Rückschau auf die Präsentation und die Kunstwerke. Nicht nur für Künstler hat es einen den Bekanntheitsgrad steigernden Wert, an einer gewichtigen Ausstellung beteiligt zu sein. Auch für die Werthaltigkeit der Kunstobjekte ist dies nicht von Nachteil, zumindest wenn die Schau so gewichtig kuratiert ist und die Auswahl der Objekte qualitativen Aspekten folgt und durch eine hochrangige Kommission vorgenommen wird. Insofern bietet der Katalog der Unternehmensgalerie den beteiligten Firmen über die Ausstellung hinaus Gelegenheit, sich zu präsentieren. Sei es als Präsent für Gäste oder als Instrument der Unternehmenskommunikation – der Katalog dokumentiert das Engagement der Unternehmen. Natürlich bieten wir ihn den ausstellenden Unternehmen zur Subskription an. Kosten Die Kosten einer Ausstellung von Kunstobjekten, die Unternehmen gesammelt haben, das war die Überzeugung des Vorstands von pro Ruhrgebiet, müssen um der Glaubwürdigkeit der Wirtschaft willen, letztlich von diesen Unternehmen auch getragen werden. Nur dann kann sie den „goodwill" vermitteln, der mit der Ausstellung für die teilnehmenden Unternehmen verbunden ist. Das Kunstmuseum Bochum wird die Kosten des Ausstellungsbetriebs übernehmen. Der Verein pro Ruhrgebiet hat sich mit der organisatorischen Vorbereitung und der Übernahme von Vorleistungen für Konzeption, Logo, Veranstaltungen und Flyer engagiert und wird auch weiter keinerlei eigene Kosten geltend machen. Sollten speziell für die Ausstellung „Unternehmensgalerie Ruhr" Sponsoren gefunden werden, werden auch diese Mittel berücksichtigt werden. Sehr hilfreich für das Marketing ist, dass das Projekt natürlich bei den Marketingmaßnahmen und der Öffentlichkeits- und Pressearbeit im Rahmen der eigenen Publikationen der RUHR.2010 die gebührende Berücksichtigung findet. Der Beitrag, der von den einzelnen teilnehmenden Unternehmen zu tragen ist, lässt sich am gerechtesten nach der Zahl ihrer Exponate bemessen. Das hat zur Folge, dass erst nach der Entscheidung der Fachkommission, welche Exponate für die Ausstellung vorgeschlagen werden, eine genaue Kostenkalkulation vorgenommen werden kann, weil dann erst die Gesamtzahl der Exponate genauer abgeschätzt werden kann. Die bisher schon interessierten ca. 50 Unternehmen erhalten ab Anfang September schriftlich eine Kostenbeitragsspanne genannt, so dass sie auch diesen Aspekt ihrer Mitwirkung einschätzen können. Die Kosten für die einzelnen Unternehmen reduzieren sich, soweit sie Kataloge subskribieren, weil diese Erträge selbstverständlich dem Projekt zugute kommen. Vorläufiger Zeitplan Die Ausstellung findet vom 31.10. 2010 bis 09.01.2011 statt. Die Fachkommission, die die Auswahl der Exponate trifft, wird sich im November damit befassen. Bis Dezember sind auch die Details der Vertragsgestaltung mit den teilnehmenden Unternehmen erarbeitet und es kann der endgültige Kostenbeitrag genannt werden sowie der Subskriptionspreis für die Kataloge festgelegt werden. Anschließend müssten dann die Ausstellungsobjekte – soweit geeignete Fotos nicht vorhanden vorhandnen sind– reproduktionsfähig fotografiert werden, die Katalogbeiträge in Auftrag gegeben werden, die Druckerei gefunden sein, etc.. Anfang des Jahres 2010 erscheint auch „Buch drei" der Ruhr.2010 mit dem detaillierten Programm für das zweite Halbjahr der Kulturhauptstadt, in welchem die „Unternehmensgalerie Ruhr.2010" vorgestellt wird. Kirchhof_Erl_uterung des Projekts_Internet.pdf 10.06.2008 - 7. Verkehrsgipfel RuhrPRESSEDIENST 7. Verkehrsgipfel RuhrVerein pro Ruhrgebiet fordert metropolentaugliches Verkehrskonzept für 2010 Das Verkehrsnetz der Metropolregion Ruhrgebiet ist von einem Metropolen-Status noch weit entfernt. Verstopfte Autobahnen, eine Vielzahl von Zuständigkeiten, Netzen und Tarifen im öffentlichen Nahverkehr, Parkplatznot – das könnte auch die Gäste der Kulturhauptstadt 2010 ausbremsen, befürchtet der Verein pro Ruhrgebiet. „Das Ruhrgebiet braucht ein Verkehrsnetz, das einer Metropole würdig ist", das forderte der pro Ruhrgebiet-Vorsitzende Helmut an de Meulen anlässlich des 7. Verkehrsgipfels Ruhr am 9. Juni in Bochum. „Besucher müssen jederzeit zu jedem Spiel- oder Veranstaltungsort kommen können. Und das zu einem überschaubaren Preis und in einer akzeptablen Zeit", so formuliert er die Kernforderung. Umsetzen ließe sich das z.B. durch ein erweitertes Konzept für den öffentlichen Nahverkehr – mit Bussen und Bahnen, die für 2010 vor allem den Kulturraum erschließen, mit verlängerten Taktzeiten und einem vereinfachten Tarifsystem. Andere Verkehrsträger – wie z.B. Taxen – könnten Lücken schließen helfen. „Wir unterstützen ausdrücklich auch die Idee einer Touristen- oder Metropolenkarte, die die RUHR.2010 und der VRR derzeit diskutieren. Aber die sollte sich nicht nur auf das Kulturhauptstadt-Jahr beschränken", so an de Meulen. „Abends mit der Bahn in die Oper – das sollte nicht nur in Metropolen wie Berlin möglich sein." Ideen gibt es, es fehlt aber noch an der Vernetzung der Akteure, bemängelt pro Ruhrgebiet. Vor diesem Hintergrund hatte der Verein einen ersten Schritt getan und Verkehrsexperten, Unternehmer und Politiker in den Räumen der Deutschen Annington Immobilien Gruppe in Bochum zum alljährlichen Verkehrsgipfel zusammengebracht. Thema des Abends: „Kulturhauptstadt 2010 – Im Stau oder mobil, das ist hier die Frage". Auf Einladung des Vereins diskutierten Wilfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer des Landesbetrieb Straßenbau NRW, Sabine Tkatzik, Pressesprecherin des VRR, Andreas Kuchajda, Geschäftführer der Bochumer Veranstaltungs GmbH, Wolfgang Meyer, Abellio GmbH, Hanns-Ludwig Brauser, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH, Kersten Sattler, Creative Director der Loveparade sowie Dr. Oliver Scheytt, Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. Einen Überblick über die Pläne des Bundesverkehrsministeriums gab zu Beginn der Parlamentarische Staatssekretär Achim Großmann. Man sei sich der Herausforderungen durchaus bewusst und trage ihnen Rechnung, so Großmann. Mit rund 1,8 Milliarden Euro Investitionen investierte der Bund 2006 und 2007 so viel wie noch nie in Schiene, Straße und Wasserstraße. In Sachen Kulturhauptstadt engagiert sich der Bund ebenfalls, so Großmann: Die Bahnhöfe in Essen, Dortmund und Duisburg werden für 2010 „fein gemacht". Einig waren sich alle Diskussionsteilnehmer darin, dass die Kulturhauptstadt eine besondere Herausforderung für das Verkehrsnetz bedeutet. Sowohl im Individual- als auch im öffentlichen Nahverkehr wird es außerordentliche Belastungen geben. Die Hauptlast, das kristallisierte sich schon zu Beginn der Diskussion als Konsens heraus, muss dabei der Nahverkehr tragen. Die Menschen seien auch durchaus bereit, das eigene Auto stehen zu lassen – „Man muss es ihnen nur anbieten", so Kersten Sattler von der Loveparade. „Dass das geht, hat die letzte Loveparade gezeigt. Allerdings brauchen wir dann auch eine vernünftige Taktung: Die Leute wollen schließlich abends auch noch in die Clubs kommen." Die Bedürfnisse der Menschen müssen abgefragt und umgesetzt werden, so sah das auch Wirtschaftsförderer Hanns-Ludwig Brauser: „Wir müssen den Bedarf abklopfen und Angebote vernetzen." Noch klarer formulierte Dr. Oliver Scheytt die Anforderungen der Kulturhauptstadt: „Das Problem sind nicht die Städteverbindungen, entscheiden ist, wie man zu den Kulturstätten kommt!" Zusätzlich müssten die Taktzeiten in die Nacht verlängert und der touristische Taxiverkehr städteübergreifend organisiert werden. Die angedachte Touristenkarte müsse zudem durch einen akzeptablen Preis marktfähig gemacht werden. 25 Euro sei die Höchstgrenze. Es hätte also Einigkeit zwischen den Diskutanten herrschen können – wären da nicht die Stolpersteine der Kompetenzen und der Kosten. Der VRR sei ja willens und auch fähig, solche Angebote zu schaffen, erklärte Pressesprecherin Sabine Tkatzik, allerdings habe der Verbund nicht die alleinige Kompetenz. Zudem sei der Aktionsradius durch Mittelkürzungen eingeschränkt. Und Abellio-Geschäftsführer Wolfgang Meyer zeigte sich verwundert, dass noch keine Gespräche mit privaten Anbietern gesucht worden seien. Lächelnder Dritter im Bunde der „Verkehrsträger" war Winfried Pudenz, Landesbetrieb Straßenbau NRW. Zwar verzögerten sich die Großprojekte auf den Autobahnen des Ruhrgebiets durch bürokratische Hürden und Anwohnerklagen, „aber ich nehme aus der heutigen Diskussion mit, dass wir trotzdem noch schneller vorankommen als der ÖPNV." Der Verein pro Ruhrgebiet setzt sich seit 27 Jahren aktiv für den Strukturwandel und die Modernisierung der Region ein. Immer wieder führt er die Akteure aus Politik und Wirtschaft zusammen und ermöglicht den Meinungsaustausch auf breiter Ebene. Der Verein hat derzeit mehr als 350 Mitglieder, darunter vor allem mittelständische Unternehmen. Den Vorsitz des Vereins pro Ruhrgebiet hat seit Januar 2007 Helmut an de Meulen, Geschäftsführender Gesellschafter der Materna GmbH Information & Communications, Dortmund. Kontakt: 21. Mai 2010 - FrühstückvorOrt16.04.2010 FrühstückvorOrtFrühstückvorOrt am Freitag, 16. April 2010
Thema: SIGNO - Ein Förderprogramm des BMWI für den Schutz von Innovationen Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Anlage 15.04.2010 Industriestandort Metropole Ruhr - Akzeptanz als HerausforderungVeranstaltung Industriestandort Metropole Ruhr – Akzeptanz als Herausforderung Donnerstag. 15. April 2010, 18.00 Uhr, Technologie- und Gründerzentrum Wattenscheid
Programm 18.00 Uhr Begrüßung Helmut an de Meulen, Vorsitzender pro Ruhrgebiet 18.10 Uhr Industriepolitische Perspektiven für die Metropole Ruhr Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund Zukunft der Metropole Ruhr als industrieller Standort Dr. Jürgen Großmann, Vorstandsvorsitzender RWE AG Industrie – geliebt oder gehasst? Wie denkt die Bevölkerung? Dr. Frank Claus, Geschäftsführer iku GmbH 19.00 Uhr Diskussion 20.00 Uhr Networking mit Imbiss Gesamtmoderation: Beate Kowollik, freie Journalistin Der Aufstieg des Ruhrgebiets zu einem der größten Wirtschaftsräume in Europa ist eng mit der Entwicklung der Industrie verknüpft. Diese ist Motor für Arbeit, Ausbildung und Wohlstand und sichert die Zukunftsfähigkeit der Region als Technologie- und Innovationsstandort. Gleichwohl wird die Industrie nicht nur als segensreicher Wirtschaftsfaktor betrachtet, sondern muss sich auch handfesten kritischen Argumenten stellen - insbesondere seites der breiten Öffentlichkeit. Diese Herausforderung gilt es anzunehmen. Deswegen möchten wir mit Ihnen und den Referenten gemeinsam über Möglichkeiten, Maßnahmen und Handlungsfelder diskutieren. Kann das Image der Industrie verbessert werden? Wie ist es möglich, eine höhere Akzeptanz in der Bevölkerung zu erreichen? Wie soll die Industrie zukünftig in der öffentlichen Wahrnehmung verankert sein? Wir würden uns freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu können und bitten um Anmeldung biszum 12. April 2010 per eMail: schwab@proruhrgebiet.de oder Fax 0201-89415-10 oder -20. Flyer.pdf 18.03.2010 Erste Flaggenuebergabe in der RuhrStadt BochumAm 18. März 2010 um 14.30 Uhr wurde die RuhrStadt Fahne für die Stadt Bochum, Bürgermeisterin Frau Gabriela Schäfer am Rathaus durch Flaggenpate Fritz-Klaus Lange, Geschäftsführender Gesellschafter RGM Gebäudemanagement GmbH, überreicht. Bei bestem Wetter und in exzellenter Stimmung hatten sich rund 20 erklärte Ruhrstädter und etwa halb so viele Medienverteter vor dem Bochumer Rathaus eingefunden. Punkt 14.30 Uhr wurde die Fahne mit dem Logo und der Aufschrift Ruhr Stadt Bochum enthüllt. Bürgermeisterin Schäfer bedankte sich seitens der Stadt Bochum für das Geschenk und versprach, die Fahne so bald wie möglich "gut sichtbar" hissen zu lassen. Die CDU-Fraktion im Bochumer Rat hat bereits den Antrag gestellt, die Stadt Bochum möge sich künftig Ruhrstadt Bochum nennen (siehe Blogeintrag). Die Sprecher der Initiative und Bürgermeisterin Schäfer drückten die Hoffnung aus, dass es dazu einen möglichst einstimmigen Ratsbeschluss geben werde. Weitere RuhrStädte folgen: Montag, 22. März 2010, 11.55 Uhr, Rathaus Gelsenkirchen Donnerstag, 25. März 2010, 11.55 Uhr Rathaus Dortmund Mittwoch, 31. März 2010, 11.55 Uhr, Kreishaus Recklinghausen Freitag, 9. April 2010, 11.55 Uhr, Rathaus Herne Dienstag, 13. April 2010, 11.55 Uhr, Rathaus Essen
![]() ![]() pro Ruhrgebiet und ATiAD eröffnen Diskussion um die Zukunft der Ausbildungpro Ruhrgebiet und ATiAD eröffnen Diskussion um die Zukunft der Ausbildung – Partner planen interkulturelle Seminare für Unternehmen Unterschiedliche kulturelle Hintergründe zusammenzubringen und eine verständnisvolle Zusammenarbeit im Unternehmen zu fördern – das sind zukünftige Herausforderungen für Unternehmen. Das wurde bei der ersten Ausbildungszagung des Vereins pro Ruhrgebiet in Kooperation mit dem türkischen Unternehmerverband ATiAD am 16. Oktober in Herne deutlich. Als Konsequenz daraus werden pro Ruhrgebiet und ATiAD in den kommenden Monaten gemeinsam Seminare für interkulturelle Öffnung von Unternehmen und Konfliktvermeidung initiieren. „Schließlich wird künftig mindestens ein Drittel der Auszubildenden einen Migrationshintergrund haben". Geschäftsführer von pro Ruhrgebiet, Dr. Roland Kirchhof, brachte das Problem auf den Punkt. Nach einer wissenschaftlichen Studie beläuft sich das Einspar- und Wertschöpfungspotential bei einer besseren Integration von Jugendlichen für den Zeitraum 2007 bis 2015 auf 50 Milliarden Euro, stellte Prof. Recep Keskin, Vorstand von ATiAD, fest. Insgesamt kristallisierten sich in den Workshops des Ausbildungskongresses vier Themenfelder heraus, die es in Zukunft weiter zu bearbeiten gilt: die Hemmnisse der Bürokratie in der Ausbildung, die interkulturelle Öffnung, die Kooperation von Schule und Wirtschaft und die Zukunftsfelder der Ausbildung. Für diese Themen erarbeiteten die rund 50 Teilnehmer des Kongresses bereits erste Lösungsansätze. So lässt sich die Ausbildungsbürokratie, gerade auch im Themenfeld Ausbildereignung, nach den Erfahrungen der Teilnehmer am besten überwinden, wenn das direkte Gespräch mit den Industrie- und Handelskammern gesucht wird. Diese finden in den meisten Fällen eine Lösung, um keinen Ausbildungsplatz verloren gehen zu lassen. Hauptproblem bei der Ausbildung bleibt, dass sie zunehmend einer Zangenbewegung ausgesetzt ist: Durch die demografische Entwicklung werden künftig weniger Auszubildende dem eher wachsenden Bedarf gegenüberstehen und bei diesem geringeren Potenzial fehlt es häufig gleichzeitig an der nötigen Ausbildungsreife. Information und direkte Ansprache sowohl auf Seiten der Jugendlichen als auch auf Unternehmensseite sind also Voraussetzung für eine Verbesserung der Situation. Und weil insbesondere kleinere Unternehmen oft allein aus Zeitmangel Informations- und Unterstützungsangebote von öffentlicher Seite nicht wahrnehmen können, planen pro Ruhrgebiet und ATiAD ein lockeres Ausbildungsnetzwerk für insbesondere kleinere Unternehmen. Weitere Informationen: |

