pro Ruhrgebiet
Startseite Partner Kontaktformular Anfahrt Englisch Sitemap Impressum

Verleihung "Bürger/in des Ruhrgebiets"

ÖFFENTLICHE AUSSCHREIBUNG Verleihung der Ehrenbezeichnung: „BÜRGER/IN DES RUHRGEBIETS 2017“

ÖFFENTLICHE AUSSCHREIBUNG

Verleihung der Ehrenbezeichnung: 
„BÜRGER/IN DES RUHRGEBIETS 2017“

Gesucht wird eine Persönlichkeit, die das Ruhrgebiet nach Kohle und Stahl in der öffentlichen Wahrnehmung neu positioniert hat

Mit dem Ehrentitel „Bürger/in des Ruhrgebiets“ zeichnet pro Ruhrgebiet jährlich zwei Persönlichkeiten aus, die sich durch ihr Wirken in herausragender Weise um das Ruhrgebiet verdient gemacht haben. Eine der auszuzeichnenden Persönlichkeiten wird vom pro Ruhrgebiet Vorstand nominiert, die zweite Auszeichnung geht an eine Person, die in öffentlicher Ausschreibung aus der Ruhrgebietsbevölkerung heraus vorgeschlagen wird. Das Themenfeld, in dem die Verdienste der/s Auszuzeichnenden liegen soll(en), wechselt jährlich, um Leistungen aus ganz unterschiedlichen Bereichen würdigen zu können.

"Bürger/in des Ruhrgebiets 2017"
Gesucht wird eine Persönlichkeit, die in Anerkennung des Erbes der Region, die historisch durch Kohle und Stahl geprägt war, durch ihr Wirken und Schaffen das Ruhrgebiet in einem neuen Licht erscheinen lässt, zur Diversität der Metropole Ruhr beigetragen hat, der es gelungen ist, das Ruhrgebiet neu zu positionieren und in der öffentlichen Wahrnehmung der Region überraschende Assoziationen zu wecken.

Vorgeschlagen werden kann jede und jeder, der die Region nachhaltig und zukunftsorientiert verändert und positioniert als Wissenschaftler, Unternehmer, Sportler, Mäzen, Künstler; Architekt oder Politiker, als Promotor innovativer Branchen, Initiator wegweisender Infrastrukturprojekte, Ideengeber von Netzwerken, Kommunikationsstrukturen, Kampagnen, Marketingaktivitäten, Projekten etc. Der Kreativität der Vorschlagenden sind keine Grenzen gesetzt. Entscheidend ist, dass es sich um eine Person handelt, die sich um die Metropole Ruhr verdient gemacht hat.

Der Preis ist eine ideelle Auszeichnung verbunden mit einer Urkunde und einer Skulptur und wird in festlichem Rahmen verliehen.

____________________________________________________________________

Das Formale

  • Sowohl Einzelpersonen als auch Repräsentanten von Unternehmen, Organisationen oder Institutionen, die Beispielhaftes und Vorbildliches im Themenfeld der diesjährigen Ausschreibung geleistet haben, können vorgeschlagen werden.
  • Der Vorschlag muss sowohl die Kontaktdaten des Vorschlagenden als auch die Kontaktdaten des/der Vorzuschlagenden enthalten und sollte verbunden sein mit einer kurzen Begründung, warum gerade diese Persönlichkeit ausgezeichnet werden soll.
  • Die Entscheidung über den Preisträger trifft eine Jury. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Ihre schriftlichen Vorschläge bitte per E-Mail an:
Verein pro Ruhrgebiet, Stichwort „Bürger/in des Ruhrgebiets 2017“
E-Mail: schwab@proruhrgebiet.de

Einreichungsfrist: 30. Oktober 2017

____________________________________________________________________

Kontakt:
Verein pro Ruhrgebiet, Christine Schwab, Semperstr. 51. 45138 Essen,
Tel.: 0201 / 89415-23, Fax 0201 / 89415-10,

E-Mail: schwab@proruhrgebiet.de
www. proruhrgebiet.de                                                                                    


Öffentliche Ausschreibung Bürger des Ruhrgebiets 2017.pdf

Noch bis zum 30. Oktober 2017 Bürger/in des Ruhrgebiets 2017 gesucht!

ÖFFENTLICHE AUSSCHREIBUNG

Verleihung der Ehrenbezeichnung:

„BÜRGER/IN DES RUHRGEBIETS 2017“

Gesucht wird eine Persönlichkeit, die das Ruhrgebiet nach Kohle und Stahl in der öffentlichen Wahrnehmung neu positioniert hat

Mit dem Ehrentitel „Bürger/in des Ruhrgebiets“ zeichnet pro Ruhrgebiet jährlich zwei Persönlichkeiten aus, die sich durch ihr Wirken in herausragender Weise um das Ruhrgebiet verdient gemacht haben. Eine der auszuzeichnenden Persönlichkeiten wird vom pro Ruhrgebiet Vorstand nominiert, die zweite Auszeichnung geht an eine Person, die in öffentlicher Ausschreibung aus der Ruhrgebietsbevölkerung heraus vorgeschlagen wird. Das Themenfeld, in dem die Verdienste der/s Auszuzeichnenden liegen soll(en), wechselt jährlich, um Leistungen aus ganz unterschiedlichen Bereichen würdigen zu können.

"Bürger/in des Ruhrgebiets 2017"

Gesucht wird eine Persönlichkeit, die in Anerkennung des Erbes der Region, die historisch durch Kohle und Stahl geprägt war, durch ihr Wirken und Schaffen das Ruhrgebiet in einem neuen Licht erscheinen lässt, zur Diversität der Metropole Ruhr beigetragen hat, der es gelungen ist, das Ruhrgebiet neu zu positionieren und in der öffentlichen Wahrnehmung der Region überraschende Assoziationen zu wecken.

Vorgeschlagen werden kann jede und jeder, der die Region nachhaltig und zukunftsorientiert verändert und positioniert als Wissenschaftler, Unternehmer, Sportler, Mäzen, Künstler; Architekt oder Politiker, als Promotor innovativer Branchen, Initiator wegweisender Infrastrukturprojekte, Ideengeber von Netzwerken, Kommunikationsstrukturen, Kampagnen, Marketingaktivitäten, Projekten etc. Der Kreativität der Vorschlagenden sind keine Grenzen gesetzt. Entscheidend ist, dass es sich um eine Person handelt, die sich um die Metropole Ruhr verdient gemacht hat.

Der Preis ist eine ideelle Auszeichnung verbunden mit einer Urkunde und einer Skulptur und wird in festlichem Rahmen verliehen.
____________________________________________________________________

Das Formale

  • Sowohl Einzelpersonen als auch Repräsentanten von Unternehmen, Organisationen oder Institutionen, die Beispielhaftes und Vorbildliches im Themenfeld der diesjährigen Ausschreibung geleistet haben, können vorgeschlagen werden.
  • Der Vorschlag muss sowohl die Kontaktdaten des Vorschlagenden als auch die Kontaktdaten des/der Vorzuschlagenden enthalten und sollte verbunden sein mit einer kurzen Begründung, warum gerade diese Persönlichkeit ausgezeichnet werden soll.
  • Die Entscheidung über den Preisträger trifft eine Jury. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  •  

Ihre schriftlichen Vorschläge bitte per E-Mail an:
Verein pro Ruhrgebiet, Stichwort „Bürger/in des Ruhrgebiets 2017“
E-Mail: schwab@proruhrgebiet.de

Einreichungsfrist: 30. Oktober 2017

Der Titel „Bürger des Ruhrgebiets“ wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich in herausragender und besonderer Weise um diese Region und ihre Menschen verdient gemacht haben. Stellvertretend für alle Menschen, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen haben, dass das Ruhrgebiet als starke Metropole und als Region der Zukunft wahrgenommen wird, hat pro Ruhrgebiet bisher 56 von ihnen mit der Verleihung der Ehrenbezeichnung „Bürger des Ruhrgebiets“ für ihr vorbildliches Wirken öffentliche Anerkennung bekundet. Und pro Ruhrgebiet versteht diese Ehrung auch als ein Dokument der Nachhaltigkeit. Dabei setzen wir besonders auf die Vorbildfunktion.

Pro Ruhrgebiet verleiht die traditionsreiche Ehrenauszeichnung in 2016 an Albert Ritter und das Gründerteam Daniel Krahn und Daniel Marx. Geehrt und gefeiert werden die neuen „Bürger des Ruhrgebiets“ am 19. Dezember 2016 um 17.00 Uhr im Rathaus Essen.
 

Die Bürger des Ruhrgebiets 1981 bis 2015

1981
Alfred Schmidt (Künstler)
Friedrich Mordau (Schreinermeister)
 
1982
Aletta Esser (Schriftstellerin)
Franz Gutbier (Inspizient)
 
1983
Emil Nagel (Stahlarbeiter)
Günther Gedat (Journalist)
 
1984
Willi Gusek (Gewerkschafter)
Gerhard J. Blume (Unternehmer)
 
1985
Willi Wülbeck (Sportler)
Karlheinz Weber (Chorleiter)
 
1986
Else Schäfer (Schaustellerin)
 
1987
Kardinal Dr. Franz Hengsbach (Bischof von Essen)
Manfred Schramm (Soldat)
 
1988
Maria Asunción Insautsi Montero (Krankenschwester)
 
1989
Josef Reding (Schriftsteller)
Klaus Steilmann (Unternehmer)
 
1990
Prof. Emil Schumacher (Künstler)
 
1991
Ulrich Schriewer (Polizeibeamter)
Lothar Sommer (Sportler)
 
1993
Dr. Johannes Rau (ehem. Ministerpräsident NRW, Bundespräsident)
Prof. Dr. Paul Mikat (ehem. Kultusminister NRW)
Heinz Wewering (Sportler)
 
1994
Dr. Inge Litschke (Dozentin)
Otmar Alt (Künstler)
 
1995
Recep Keskin (Unternehmer)
Prof. Dr. Karl Ganser
(Leiter der Internationalen Bauausstellung Emscherpark)
 
1996
Günter Berns (Bankdirektor)
Dr. Gerd Niebaum (Präsident BV Borussia a.V. Dortmund)
 
1997
Werner Schmidt (Gewerkschafter)
 
1999
Tana Schanzara (Schauspielerin)
 
2000
Prof. Dietrich Grönemeyer (Mediziner)
 
2001
Karl Lange (Vorsitzender des Vereins für
Verkehr und Heimatkunde Oberhausen-Schmachtendorf)
 
2002
Ulrich Feldhoff (NOK-Präsidiumsmitglied, Präsident des Deutschen Kanuverbandes
 und des Kanu-Weltverbandes, Vizepräsident des Deutschen Sportbundes)
 
2003
Rudi Assauer (Manager von Schalke04)
 
2004
Missfits (Stephanie Überall & Gerburg Jahnke)
Schwester Agnes Bernharda Zepter (Ordensschwester und Lehrerin aus Essen)
Heinrich Wächter (Vorsitzender des Köche-Clubs Gelsenkirchen)
 
2005
Dr. Roberto Ciulli (Leiter des Theaters an der Ruhr, Mülheim)
Gerd Pieper (Geschäftsführender Gesellschafter der Parfümeriekette Pieper,
 Präsident der IHK zu Bochum)

2006/2007
Dr. Erich Schumann (geschäftsführender Gesellschafter der WAZ-Mediengruppe)
Prof. Dr. Klaus Kunzmann (Raumplaner, ehem. Universität Dortmund)

2007/2008
Manfred Breuckmann (WDR-Sportreporter und Moderator)
Christian Stratmann (Mondpalast-Prinzipal)
Förderpreis:
Christina Antwerpen und Verena Breuckmann, In Hostel Veritas (Unternehmerinnen aus Oberhausen)
 
2008/2009
Stefan Soltesz (Generalmusikdirektor der Essener Philharmoniker, Direktor des Aalto-Musiktheaters)
Steven Sloane (Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker)
Murat Vural (Vorsitzender IBFS e.V., Castrop-Rauxel)
Gülseren Celebi (Leiterin Sozialpädagogische Familienhilfe IFAK e.V., Bochum, Gründerin MONA e.V.)
 
2010
Prof. Dr. Norbert Lammert (Bundestagspräsident)
Dr. Jochen Stemplewski (Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverband)
Förderpreis:
Sigrun Zobel (Gründerin des Naturerlebnisgartens Herten)
Gründer Support Ruhr e.V.
 
 2011
Rüdiger Frohn (Vorsitzender des Beirats der Stiftung Mercator)
Irene Jung (Gründerin des Vereins Kleine Nana e.V. Bergkamen)
Förderpreis:
Margret Illigens (Selbsthilfegruppe Alzheimererkrankungen Mülheim)
 
2012
Berthold Bühler (Patron der Résidence in Essen)
Klaus Bast ( Vorstand und Volleyballjugendtrainer  VVH Humann e.V, Essen)
 
2013
Dr. Werner Müller  (Vorstandsvorsitzender RAG-Stiftung)
Annegret Schaber (Projektleiterin Strassen.NRW)
 
2014
Prof. Dr. Ursula Gather, Rektorin der Technischen Universität Dortmund
Oliver Hermes, Vorstand WILO SE
 
2015
Xaver Ohnesorg, (Intendant des Klavierfestivals Ruhr)
Reinhard Wiesemann (Gründer des Essener Unpferfekthauses)
 
2016
Albert Ritter, Schausteller und Prinzipal
Daniel Krahn und Daniel Marx, Gründerteam
 
2016
Albert Ritter,
Daniel Krahn und Daniel Marx, Gründerteam

PM Bürger des Ruhrgebiets 2015.docx

PM_Die Bürger des Ruhrgebiets 2016 wurden in Essen ausgezeichnet

Albert Ritter und das Gründerteam Daniel Krahn und Daniel Marx wurden am gestern Abend 19. Dezember 2016 im Rathaus der Stadt Essen als „Bürger des Ruhrgebiets 2016“ ausgezeichnet. Pro Ruhrgebiet ehrt damit Tradition und Innovation.

Weitere Infos finden Sie in der beigefügten Pressemitteilung. 

Fotonachweis: pro Ruhrgebiet- Bild 1- von links nach rechts: Albert Ritter, Daniel Marx, Helmut an de Meulen, Daniel Krahn, Dr. Ute Günter

Pro Ruhrgebiet – Bild 2 – von links nach rechts: Daniel Krahn, Albert Ritter, Daniel Marx


 


Bild 1_Bürger des Ruhrgebiets 2016.JPG
Bild 2_ Bürger des Ruhrgebiets.JPG
Pressemitteilung Bürger des Ruhrgebiets 19.12.2016.pdf

Noch bis zum 31. Juli! Bürger/in des Ruhrgebiets 2016 gesucht!

Wer wird „Bürger/in des Ruhrgebiets 2016“? Gesucht werden Start-up Gründer, Gründerinnen, Gründerteams, die mit jungen innovativen Unternehmen am Standort Ruhr die wirtschaftliche Zukunft der Metropole Ruhr bestimmen

Ab sofort nimmt pro Ruhrgebiet Vorschläge und Bewerbungen für die renommierte Ehrenauszeichnung „Bürger des Ruhrgebiets 2016“ entgegen. Gesucht wird eine Gründerpersönlichkeit, die sich mit einer innovativen und tragfähigen Geschäftsidee bewusst für die Metropole Ruhr als Standort ihres jungen Unternehmens entschieden hat, mit herausragenden unternehmerischen Leistungen punktet, Risiken stemmt und das Start-up mit Mut und Weitsicht zielstrebig vorantreibt.

Und da hinter erfolgreichen Start-ups oftmals ein Gründerteam steht, können in diesem Jahr sowohl Einzelpersonen als auch Gründerteams vorgeschlagen werden.

Die Vorschläge müssen per E-Mail eingereicht werden an schwab@proruhrgebiet.de

Stichwort „Bürger des Ruhrgebiets 2016“

Einsendeschluss: 31. Juli 2016.

Aus allen Vorschlägen wählt eine prominent besetzte Jury den „Bürger des Ruhrgebiets 2016“ aus.

Den ausführlichen Ausschreibungstext finden Sie nachfolgend.

Mit dem Ehrentitel „Bürger des Ruhrgebiets“ zeichnet pro Ruhrgebiet alljährlich zwei Persönlichkeiten aus, die sich durch ihr Wirken in herausragender Weise um das Ruhrgebiet verdient gemacht haben. Eine der auszuzeichnenden Persönlichkeiten wird vom pro Ruhrgebiet Vorstand nominiert, die zweite Auszeichnung geht an eine Person, die in öffentlicher Ausschreibung aus der Ruhrgebietsbevölkerung heraus vorgeschlagen wird. Geehrt wurden bisher 60 Persönlichkeiten, darunter der Mediziner Prof. Dietrich Grönemeyer, Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert, Dr. Werner Müller, Vorstandsvorsitzender der RAG Stiftung, Oliver Hermes, Vorstandsvorsitzender der WILO SE und in 2015 Reinhard Wiesemann, Kreativ-Unternehmer, Macher und Mäzen sowie Franz Xaver Ohnesorg, Intendant des Klavierfestivals Ruhr.

______________________________________________________________________________________________________________

 


 


Öffentliche Ausschreibung Bürger des Ruhrgebiets 2016.pdf

Bürger des Ruhrgebiets 2015 ausgezeichnet

PRESSEDIENST

Essen, 15. Dezember 2015

Pro Ruhrgebiet ehrt Franz Xaver Ohnesorg und Reinhard Wiesemann als „Bürger des Ruhrgebiets 2015“.

Franz Xaver Ohnesorg und Reinhard Wiesemann sind die Bürger des Ruhrgebiets 2015. Vor 200 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Kultur nahmen sie diese Ehrung durch den Verein pro Ruhrgebiet im denkmalgeschützten Sakralbau des Essener ChorForums entgegen.

„Mit Ohnesorg, dem Musikmanager von Weltrang und Wiesemann, dem experimentierfreudigen Zukunftsmacher, zeichnet pro Ruhrgebiet zwei starke Persönlichkeiten aus, die das kulturelle und kreative Potential der Region nach innen und außen repräsentieren“, so pro Ruhrgebiet-Vorsitzender Helmut an de Meulen. „Jeder für sich unverwechselbar, ist beiden gemeinsam ihre Sympathie für Experimente, ihre Neugier und Offenheit für Innovationen und ihr konsequentes Eintreten für die Zukunftsgerichtetheit der Metropole Ruhr.“

Prof. Franz Xaver Ohnesorg wurde vom pro Ruhrgebiet Vorstand einstimmig für die diesjährige Auszeichnung nominiert. Unter seiner Intendanz hat sich das Klavierfestival Ruhr, kulturelles Leitprojekt des Initiativkreises Ruhr, zum kulturellen Leuchtturmprojekt der Metropole Ruhr entwickelt mit Spielstätten von Duisburg bis „überall“ an der Ruhr: ein Exzellenzprojekt mit herausragendem künstlerischen Anspruch und internationalen Renommee, das die Region als Einheit vermarktet und das Ruhrgebiet weit über seine Grenzen hinaus zum attraktiven Anziehungspunkt für Musikliebhaber macht.

Jeden Sommer holt Ohnesorg an die 80 Pianistinnen und Pianisten aus zahlreichen Nationen in einzigartiger Konzentration, Klasse und Vielfalt in die Metropole Ruhr und macht damit das Klavierfestival Ruhr zum größten Pianistentreffen der Welt: es sind die großen Meister ihres Fachs, die Stars der Szene, aber auch viel versprechende Nachwuchskünstler. Er überrascht mit Interpreten, die die Nischen des Klavierrepertoires ent- und aufdecken. Und immer wieder: Musik der Gegenwart.

Ohnesorg - der international anerkannte Musikmanager und unermüdliche Netzwerker mit Stationen als Gründungsintendant der Kölner Philharmonie, Executive and Artist Director der Carnegie Hall in New York und Intendant der Berliner Philharmoniker – hat das Klavierfestival Ruhr zu Weltruhm geführt.

Neben der besondere Qualität ist es auch die kreative Vielfalt, die die Einzigartigkeit des Festivals begründet: Klassik und Jazz, Kammer- und Orchesterkonzerte, Meisterkurse und Liederabende. Die große Herzensangelegenheit von Ohnesorg ist das Education Programm des Klavier Festivals Ruhr, das er seit 2006 konsequent vorantreibt und immer weiter ausbaut, insbesondere mit der „Little Piano School“ und dem KlavierGarten. Kinder zwischen zwei und sechs Jahren lernen auf spielerische Weise das Klavier als faszinierendes Spielzeug, in dessen Innerem sich eine vielfältige Klangwelt verbirgt, kennen: Frühkindliche musische Erziehung in besonderem methodischen Gewand. Hinzu kommen die vor allem in Duisburg-Marxloh inzwischen mehrfach ausgezeichnete Integrations- und Inklusions-Projekte.

„Mit diesem so facettenreichen Klavier Festival Ruhr tritt Franz Xaver Ohnesorg alljährlich an, um Musikbegeisterte wunderbar zu verführen in den weiten Kosmos der Klaviermusik, um Klaviermusik ihn ihrem vollen Reichtum für möglichst viele Menschen erlebbar werden zu lassen. Damit ist es gelungen, die Kulturmetropole Ruhr einmal mehr auf die kulturelle Landkarte der Welt zu setzen“, so Helmut an de Meulen in seiner Laudatio auf den „Bürger des Ruhrgebiets 2015“.

Der zweite Neubürger, Reinhard Wiesemann, wurde aufgrund einer öffentlichen Ausschreibung bestimmt, bei der eine Persönlichkeit gesucht wurde, die „mit kreativen Ideen das Gesicht der Metropole Ruhr nachhaltig verändert hat“.

Reinhard Wiesemann ist Kreativ-Unternehmer, Macher und Mäzen, der mit seinen Projekten - Villa Vogelsang, Linux-Hotel, Unperfekthaus, GenerationenKult-Haus oder „Zu Gast bei Kirche“ – in Essen kreative Gestaltungsräume schafft, die Energien freisetzen und Veränderungen initiieren. Allen Projekten ist eins gemeinsam: Sie sind alles andere als gewöhnlich. Vorbilder oder Vergleichbares sucht man vergeblich. Er begeistert sich für Neues, verschmerzt Misserfolge, um dann unverzagt Neues anzupacken und auszuprobieren.

So ebnet er den Weg, um den Norden der Essener City, dessen Ruf schlechter war als seine tatsächliche Substanz, zu einem Hotspot für Künstler, Gründer, Kreative und Querdenker umzubauen. Und er hat noch lange nicht genug. Die Strahlkraft seiner Projekte reicht weit über reines Quartierdenken hinaus. Mit seinen ungewöhnlichen Projekten beschenkt er die Menschen der Stadt und der Region.

Mit 18 Jahren machte sich Wiesemann erstmals selbstständig mit einem Unternehmen der Computertechnik parallel zum Studium der Elektrotechnik in Wuppertal als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Als ihm der Erfolg seines IT Unternehmens keine Zeit mehr fürs Studieren ließ, brach er kurzerhand das Studium ab, produzierte fortan Produkte auf Hard- und Softwareebene, verdiente – so sagt er - „gut Geld“, das er fortan in ganz andere Projekte investiert – nicht etwa als distanzierter Investor, sondern als Initiator, Macher, als Kreativ-Unternehmer. Projekten, die er zwar gut, aber eben „nur“ gut findet, widmet er sich nicht. Sie sind ihm per se zu normal. Soviel zum Charakter seiner schön verrückten Unternehm(ung)en.

Prof. Kurt Mehnert, Rektor der Folkwang Universität der Künste, bringt es in seiner Laudatio auf den neuen „Bürger des Ruhrgebiets“ auf den Punkt: „Wiesemann ist Visionär, gepaart mit dem unerschütterlichen Willen, umzusetzen, was andere für unmöglich halten. Er hat den Mut, Chancen zu sehen, wo andere zweifeln. Er bringt Menschen zueinander, bietet ihnen einzigartige kreative Gestaltungsräume und verändert damit das Gesicht der Metropole Ruhr nachhaltig. Und er hat noch lange nicht genug.“

Wiesemann ist immer auf der Suche nach neuen Projekten. Gerade startet er wieder durch mit neuen Aktivitäten – u.a. mit der unperfektAKADEMIE, einem Schulungsinstitut, in dem die Unsicherheit und das Ausprobieren an die Stelle von Schulungsinhalten tritt.

„Von den beiden (Neu)Bürgern des Ruhrgebiets 2015, Franz Xaver Ohnesorg und Reinhard Wiesemann, wird man auch in Zukunft viel hören und kreative Überraschungen erleben“, da ist sich Helmut an de Meulen sicher.

Hintergrund

Der Verein pro Ruhrgebiet vergibt den Titel „Bürger des Ruhrgebiets“ seit 1981 an Menschen, die sich durch ihr Wirken in herausragender Weise um das Ruhrgebiet verdient gemacht haben. Mit Ohnesorg und Wiesemann sind nun 60 Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Sport und Kultur „Bürger des Ruhrgebiets“, darunter u.a. Kardinal Dr. Franz Hengsbach (1987), der ehemalige Bundespräsident Dr. Johannes Rau (1993), der Mediziner, Professor Dr. Dietrich Grönemeyer (2000), Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert (2010), Rüdiger Frohn, Vorsitzender der Beirats der Stiftung Mercator (2011) Sternekoch Berthold Bühler, Patron der Residence in Essen (2012), Dr. Werner Müller, Vorstandsvorsitzender RAG-Stiftung und 2014 Oliver Hermes, Vorsitzender des Vorstandes der WILO SE.. „Bürger des Ruhrgebiets“ ist eine reine Ehrenbezeichnung, die nicht mit einem Preisgeld verbunden ist.

Pro Ruhrgebiet ist die Initiative von Unternehmen und Privatpersonen, die sich dem Ruhrgebiet verpflichtet fühlen, Verantwortung übernehmen für die grundlegenden Veränderungsprozesse in der Region und diese aktiv mit gestalten. Derzeit sind im Verein pro Ruhrgebiet Branchen übergreifend 350 Unternehmen und Persönlichkeiten zusammengeschlossen. Durch dieses Engagement realisiert pro Ruhrgebiet seine zukunftsweisenden Aktivitäten und Projekte zur Modernisierung der Region, zur Imageverbesserung, zur Standortaufwertung und Innovationsförderung. Pro Ruhrgebiet ist der zentrale Ort des Diskurses über den Modernisierungsprozess der Region. 34 Jahre pro Ruhrgebiet – 34 Jahre Stimme der Region.

Kontakt:

Verein pro Ruhrgebiet, Christine Schwab

Semperstraße 51,45138 Essen

Telefon: 0201/89415-23, Fax: 0201/89415-10

E-Mail: info@proruhrgebiet.de, Internet: www.proruhrgebiet.de

Prof. Kurt Mehnert schafft neues Signum für die „Bürger des Ruhrgebiets“

PRESSEDIENST

Essen, 15. Dezember 2015

Prof. Kurt Mehnert schafft neues Signum für die „Bürger des Ruhrgebiets“

Prof. Kurt Mehnert, Rektor der Folkwang Universität der Künste, reagierte spontan. Die bisherige Stahlskulptur für die Auszeichnung „Bürger des Ruhrgebiets“, die der Verein pro Ruhrgebiet jährlich verleiht, stand nicht mehr zur Verfügung. Ihr Schöpfer, der Stahlbildhauer Wolfgang Prager aus Gelsenkirchen, hat 80jährig sein Atelier aufgelöst.

Kurt Mehnert, Professor für Industrial Design, nahm das stilisierte R der bisherigen Skulptur als Verweis auf die Vergangenheit auf und erdachte gleichzeitig etwas gänzlich Neues. Das neue Signum kann nun als Ruhr-Orden am Revers in der Öffentlichkeit getragen werden, ansonsten steckt es gut sichtbar in einer schlanken Edelstahlskulptur, die die „Bürgerinnen und Bürger des Ruhrgebiets“ in der Wohnung oder auf dem Schreibtisch aufstellen können. „Vom Regal ans Revers“ umschreibt Mehnert seine Idee, für deren Umsetzung er von der ersten Skizze bis zur fertigen Skulptur weniger als eine Woche benötigte.

Von einem ausgesprochenen Glücksfall spricht Ute Günther, die Geschäftsführerin des Vereins pro Ruhrgebiet, die Mehnert, der Jurymitglied für die diesjährige Auszeichnung „Bürger des Ruhrgebiets“ war, ihr Problem geschildert hatte. Gutes Design entstehe immer auch im Team, meint sie und lobt die Zusammenarbeit und Kommunikationskraft des Gestalters Mehnert mit Goldschmied Andreas Göbel und mit Carsten Dinger von der Edelstahl Design GmbH, alle in Essen-Werden.

Auch ein wenig Symbolik steckt in der neu gestalteten Auszeichnung. Während die frühere Skulptur allein durch ihr Gewicht den Gedanken an die Schwerindustrie nahelegt, kommt das neue Signum leicht schlank daher und weist in eine Zukunft des Ruhrgebiets, die von Vielfalt und dem Rohstoff „Bildung“ geprägt ist.

Hintergrund

Der Verein pro Ruhrgebiet vergibt den Titel „Bürger des Ruhrgebiets“ seit 1981 an Menschen, die sich durch ihr Wirken in herausragender Weise um das Ruhrgebiet verdient gemacht haben, darunter u.a. Kardinal Dr. Franz Hengsbach (1987), der ehemalige Bundespräsident Dr. Johannes Rau (1993), der Mediziner, Professor Dr. Dietrich Grönemeyer (2000), Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert (2010), Rüdiger Frohn, Vorsitzender der Beirats der Stiftung Mercator (2011) Sternekoch Berthold Bühler, Patron der Residence in Essen (2012), Dr. Werner Müller, Vorstandsvorsitzender RAG-Stiftung und 2014 Oliver Hermes, Vorsitzender des Vorstandes der WILO SE.. „Bürger des Ruhrgebiets“ ist eine reine Ehrenbezeichnung, die nicht mit einem Preisgeld verbunden ist. In 2015 wurden ausgezeichnet: Prof. Franz Xaver Ohnesorg, Intendant des Klavierfestivals Ruhr und Reinhard Wiesemann, Kreativ-Unternehmer.

Pro Ruhrgebiet ist die Initiative von Unternehmen und Privatpersonen, die sich dem Ruhrgebiet verpflichtet fühlen, Verantwortung übernehmen für die grundlegenden Veränderungsprozesse in der Region und diese aktiv mit gestalten. Derzeit sind im Verein pro Ruhrgebiet Branchen übergreifend 350 Unternehmen und Persönlichkeiten zusammengeschlossen. Durch dieses Engagement realisiert pro Ruhrgebiet seine zukunftsweisenden Aktivitäten und Projekte zur Modernisierung der Region, zur Imageverbesserung, zur Standortaufwertung und Innovationsförderung. Pro Ruhrgebiet ist der zentrale Ort des Diskurses über den Modernisierungsprozess der Region. 34 Jahre pro Ruhrgebiet – 34 Jahre Stimme der Region.

 

Kontakt:

Verein pro Ruhrgebiet, Christine Schwab
Semperstraße 51,45138 Essen

Telefon: 0201/89415-23, Fax: 0201/89415-10
E-Mail: info@proruhrgebiet.de, Internet: www.proruhrgebiet.de

 

 

 


IMG_0311.JPG

"Bürger des Ruhrgebiets 2014" gesucht

Pro Ruhrgebiet sucht Persönlichkeiten, die mit innovativen Ideen Klima und Umwelt schützen und zur Energie- und Ressourcenschonung in der Metropole Ruhr beitragen

Jetzt Vorschläge für den „Bürger des Ruhrgebiets 2014“ einreichen

Wer wird „Bürger des Ruhrgebiets 2014“? In jedem Fall eine Persönlichkeit, die sich in besonderer Weise um eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende, um Klima- und Umweltschutz und den effizienten Einsatz von Ressourcen im und um das Ruhrgebiet verdient gemacht hat und ökologische Verantwortung mit ökonomischer Vernunft verbindet – im ganz Großen oder im wichtigen Kleinen.

Das können beispielsweise Maßnahmen zur Verminderung vorhandener Umweltbeeinträchtigungen sein, die zur Umfeldverbesserung oder zum Lärmschutz beitragen oder auch Projekte zur wirkungsvollen Energieeinsparung. Innovative Wärmeerzeugung, Energiespartechnolo­gien, Reduzierung des Energieverbrauchs sowie Ressourcen schonende Verwertung von Rohstoffen sind dabei ebenso gefragt. Der Phantasie für innovative Ideen, spektakuläre Projekte oder neuartige Dienstleistungen sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass die effektive Umsetzung nachgewiesen wird und dass das Engagement im Ruhrgebiet liegt.

Bis zum 31. März 2014 nimmt pro Ruhrgebiet Vorschläge und Bewerbungen für die renommierte Auszeichnung entgegen. Sowohl Einzel­personen als auch Repräsentanten von Unternehmen, Organisationen oder Institutionen, die Beispielhaftes und Vorbildliches im Themenfeld der diesjährigen Ausschreibung geleistet haben, können vorgeschlagen werden.

Die Vorschläge müssen schriftlich beim Vorstand des Vereins pro Ruhrgebiet, Stichwort „Bürger des Ruhrgebiets“, Semperstraße 51, 45138 Essen, E-Mail: schwab@proruhrgebiet.de eingereicht werden. Den ausführlichen Ausschreibungstext finden Sie nachfolgend.

 


AUSSCHREIBUNG Bürger des Ruhrgebiets 2014.pdf

Die Bürger des Ruhrgebiets 2013

Dr. Werner Müller und Annegret Schaber sind „Bürger des Ruhrgebiets 2013“.

Quer denken, etwas wagen, sich für die eigenen Ideen einsetzen, auch wenn starker Gegenwind weht, sie beharrlich durchsetzen und dann im besten Sinne „managen“ – diese Charaktereigenschaften zeichnen die beiden neuen „Bürger des Ruhrgebiets 2013“ aus. Geehrt und gefeiert wurden die neuen „Bürger des Ruhrgebiets“ am 3. Juli 2013 in Essen. Sie finden in der Anlage das Programm des Abends.

Pro Ruhrgebiet verleiht die traditionsreiche Ehrenauszeichnung in diesem Jahr an Dr. Werner Müller, Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung und würdigt damit seine Leistungen beim Umbau des RAG-Konzerns zu einem „strotznormalen“ Konzern, aber auch sein fortwährendes Wirken für das kulturelle Leben im Revier. Sein leidenschaftliches Engagement für die erfolgreiche Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010 ist nachhaltig im Gedächtnis.

Werner Müller ist der Architekt der Entwicklung des ehemaligen Steinkohle-Giganten zum internationalen Industriekonzern und der geistige Vater des Stiftungsmodells zur Finanzierung der Verpflichtungen aus den Ewigkeitslasten des Steinkohlebergbaus ohne Inanspruchnahme öffentlicher Gelder.

Mit Kompetenz und Beharrlichkeit verfolgte Müller seine Vision, die RAG zukunftsfähig zu machen. Nach seiner Zeit als parteiloser Wirtschaftsminister im rot-grünen Kabinett von Bundeskanzler Gerhard Schröder von 1998 bis 2002 wechselte er 2003 an die Spitze der RAG Aktiengesellschaft. In dieser Funktion schlug er vor, den von Ewigkeitsaufgaben belasteten „schwarzen“ Teil des Unternehmens vom profitablen „weißen“ Bereich mit dem Kerngeschäft Chemie zu trennen und diesen unter neuem Namen und im Eigentum einer Stiftung an die Börse zu bringen. So könnte sich das Unternehmen frei entwickeln, Milliarden einspielen. Aus diesen Einnahmen würde die Stiftung die Ewigkeitsaufgaben der Steinkohle bezahlen. Müller setzte sich mit dieser Idee durch, die Spezialchemiesparte wurde zum heutigen Evonik-Konzern.

Seit Dezember 2012 steht Müller an der Spitze der RAG-Stiftung und moderiert den Strukturwandel im Rahmen des sozialverträglichen Auslaufens des Steinkohlebergbaus, immer das Ziel vor Augen, das Vermögen der Stiftung zu mehren, um die Finanzierung der Ewigkeitsaufgaben des heimischen Steinkohlebergbaus vom Steuerzahler fern zu halten.

Als Ökonom und promovierter Sprachwissenschaftler verbindet er klares Urteil, Sachverstand und Enthusiasmus für Zahlen, Statistiken und Fakten mit der Fähigkeit, ganz unterschiedliche Positionen ins konstruktive Gespräch zu bringen, um dann mit ruhiger Gelassenheit, aber gleichermaßen zäh, den großen Wurf auszuhandeln.

„Werner Müller bringt das Ruhrgebiet voran. Sein Anliegen, Wandel sozialverträglich zu organisieren und mit Zuversicht zu verbinden und dabei die Menschen mitzunehmen, ist ein Schlüssel zur Zukunft des Ruhrgebiets. Ein Schlüssel, der Tore zur Zukunft gerade dort öffnet, wo der Strukturwandel nach wie vor drückt“, begründet Helmut an de Meulen, Vorsitzender von pro Ruhrgebiet, die Entscheidung.

Ruhrgebiet, das ist dort, wo Menschen sich einsetzen, schwierigen Herausforderungen stellen und spektakuläre Lösungen finden. Das gilt auch für die zweite Neubürgerin, Annegret Schaber, Bauingenieurin beim Landesbetrieb Straßen.NRW und „die Frau, die die Autobahn sperrt“. Sie ist aufgrund einer öffentlichen Ausschreibung, bei der die „innovativste Idee bürgernaher Verwaltung – effektiv umgesetzt“ gesucht worden war, von einer Jury unter Vorsitz von NRW-Innenminister Ralf Jäger bestimmt worden.

„Anders geht’s gar nicht“, war ihre selbstbewusste Einschätzung, als sie Land und Bund vorschlug, die A 40, immerhin die Hauptverkehrsader der Region, während der dringend erforderlichen Sanierungsarbeiten für drei Monate komplett zu sperren. Das sei schneller, kostengünstiger und würde die Nerven der Menschen schonen. Bei der üblichen Variante „Bauen unter Verkehr“ – so argumentierte sie – wären 25 Monate Stau vorprogrammiert.

Für ihren Vorschlag erntete sie zunächst Kritik und ungläubiges Staunen. Annegret Schaber, gebürtige Hernerin, Arbeitsstätte in Bochum, Wohnort Essen, kannte die tägliche Situation vor Ort, baute auf ihre berufliche Erfahrung, wusste ihr Team hinter sich und setzte sich gegen alle Widerstände durch. Am ersten Tag der Sommerferien 2012 wurde die A 40 gesperrt. Nun musste das Experiment gelingen.

Als verantwortliche Projektleiterin der Aktion „A 40 Vollsperrung“ stand sie enorm unter Druck, aber es gelang ihr, das Unmögliche möglich zu machen. Das prophezeite Chaos blieb aus. Die Aktion lag voll im Zeitplan und begeisterte durch reibungslose Umsetzung und bestes Management.

Bundesweit feierten die Medien die Ingenieurin aus dem Ruhrgebiet. Einmal mehr rückte das Ruhrgebiet als eine Region zupackender Menschen, die innovative Lösungen wagen, ins Rampenlicht. Damit war die Aktion nicht nur ein Glücksgriff für die betroffenen Verkehrsteilnehmer vor Ort, sondern für das Image des gesamten Ruhrgebiets nach innen und außen.

„In Zeiten von immer wieder negativ in den Schlagzeilen stehenden Großbauprojekten der öffentlichen Hand verdient dieses gegen alle Widerstände so erfolgreich umgesetzte Projekt Respekt und Würdigung“, heißt es in der Begründung der Jury. „Es zeigt, dass Ideen mit Willensstärke und detaillierter Planung zu einer Erfolgsstory werden können, dass es sich lohnt, die eingetretenen Pfade zu verlassen und im Interesse der Bürger neue Wege zu suchen und sie dann auch zu gehen.“


Bürgerehrung Programmrolle 2013.pdf

Die Bürger des Ruhrgebiets 2012

Sternekoch Berthold Bühler, Patron der Residence in Essen und Volleyballjugendtrainer Klaus Bast sind die „Bürger des Ruhrgebietes 2012“. Die Ehrung fand am 30. Mai 2012 im Stadion des Deutschen Fußballmeisters 2012 statt

Mit der Auszeichnung „Bürger des Ruhrgebiets 2012“ würdigte pro Ruhrgebiet Berthold Bühler, den Pionier der Spitzengastronomie an der Ruhr, der mit seiner Leidenschaft für Perfektion und Qualität in Küche und Service der Region überregionale Strahlkraft auf der Landkarte der besten Restaurants Deutschlands verleiht.

Das Ruhrgebiet ist nicht nur in Currywurst Spitze, wir können auch Michelinsterne – den Beweis dafür verdankt die Region dem Patron Berthold Bühler: 1984 griff Bühler erstmals nach den begehrten Sternen, erkochte für sich, sein Team und die Region den ersten Michelinstern, 1989 kam der zweite Stern dazu.

Diese Sterne bringen die Region zum Leuchten: „Bühler ist ein hervorragender Botschafter des Ruhrgebiets. Durch sein jahrzehntelanges Engagement für gastronomische Leistung auf höchstem Niveau macht er das Ruhrgebiet für Besucher, Gäste und Geschäftsreisende attraktiver. Spitzengastronomie ist ein wichtiger Standort- und Imagefaktor für die Region“, begründete Helmut an de Meulen, Vorsitzender von pro Ruhrgebiet, die Entscheidung.

Nicht nur vor Ort, im eigenen Restaurant „Residence“ in Essen, werden Maßstäbe gesetzt. Galt es, den EU Gipfel auf Villa Hügel zu bekochen oder den Empfang der englischen Königin auszurichten, Bühler und sein Team waren und sind gefragt – in und weit über die Metropole Ruhr hinaus.

Getrieben von Leidenschaft, Motivation und Hingabe, stets Vorbild, immer an- und zupackend, ist Bühler so gar kein Medienstar am Herd. Mit großer persönlicher Bescheidenheit setzt er auf Teamarbeit. Er weiß, dass ausgezeichnete Küche und souveräner Service unabdingbar zusammengehören, dass Spitzengastronomie unternehmerisches Know-how verlangt. Bühlers Arbeitsweise hinterlässt Spuren: aus seinem Haus sind Dutzende erfolgreicher Küchenchefs und weitere „Sterne“ für die Region und darüber hinaus hervorgegangen.

Berthold Bühler ist durch den Vorstand des Vereins pro Ruhrgebiet zum „Bürger des Ruhrgebiets 2012“ nominiert worden. Der zweite Neubürger, Klaus Bast, ist aufgrund einer öffentlichen Ausschreibung zum Thema „Herausragende Verdienste um den Jugendbreitensport“ von einer Jury unter Vorsitz von NRW Sportministerin Ute Schäfer bestimmt worden.

Noch als Schüler am Carl-Human-Gymnasium in Essen-Steele gründete Klaus Bast aus der Volleyball-AG seiner Schule heraus den Schülersportverein „Volleyball Verein Human e.V.“ (VV Human). Sein ehrenamtliches Engagement für den Volleyballsport begleitete sein Studium und intensivierte sich, als er als Sportlehrer an das Carl Human Gymnasium zurückkehrte. Bis zum heutigen Tag steuert er die Geschicke des VV Human, inzwischen eine der größten Volleyballabteilungen in Deutschland.

Der Sichtung junger Volleyballtalente im Grundschulbereich, bzw. in der Klasse fünf des Gymnasiums und die Ausbildung dieser Talente bis hin zu Leistungssportlern im Jugend- und Seniorenbereich und Auswahlspielern im WVV und DVV, das ist die Leidenschaft von Klaus Bast. Seit 1987 ist der VV Humann Standort und Vorzeigeprojekt für Talentsichtung und Talentförderung des Innenministeriums und des Landessportbundes NRW.

Bis heute hat Bast mehr als 3.000 Kinder und Jugendliche – jeweils über viele Jahre hinweg – für den Volleyballsport begeistert und in die Vereinsstrukturen integriert. Der überwiegende Teil war nicht nur als Spieler aktiv. Bast vermag es, seine Jugendlichen zu motivieren, auch als Betreuer, Trainer und Schiedsrichter einen wettkampforientierten Spiel- und Trainingsbetrieb zu ermöglichen. Und viele von ihnen haben das bei Klaus Bast Gelernte in andere Ruhrgebietsvereine übertragen.

Die Besonderheit des Engagements von Klaus Bast ist zweifelsohne die Konstanz, da er sich über einen so langen Zeitraum von fast 50 Jahren für den Jugendbreitensport in Essen und im Ruhrgebiet engagiert hat. „Mit Klaus Bast ehren wir ein Lebenswerk“, das war die einhellige Meinung der Jury. „Und wir ehren einen Menschen, der sich um die soziale Förderung der Jugendlichen verdient macht hat. Sport lehrt Verantwortung, Fairness und Teamgeist. Klaus Bast vermittelt Lebensbildung“, wie es die Ministerin in ihrer Würdigung auf den Punkt brachte.

 

 


Copyright © 2010 pro Ruhrgebiet. Alle Rechte vorbehalten.
Presse / Medien | Aktuelles | Pressekontakt | Fotos zum Download | Archiv | Links | Kontaktformular | Anfahrtskizze | Englisch | Sitemap | Impressum | Suche |
pro Ruhrgebiet | Struktur | Mitglieder | Ziele | Arbeitsweise | Kooperationspartner | Projekte | Festigung des Netzwerkes Ruhrgebiet | Wissenschaft / Innovation / Strukturmassnahmen | Stärkung der Identifikation mit dem Ruhrgebiet | Kulturförderung | Förderung des Sports | KUER fly+grow | Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft | Best Practice - Erfolgreiche KUER - Unternehmen in NRW | Presse / Medien | Aktuelles | Pressekontakt | Fotos zum Download | Archiv | Partner | Projekte-Archiv | 2014 / 2015/2016 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | Publikationen | Diverses | Englisch |